Was löst einen Fehlalarm aus?
Die in Wohnungen üblichen optischen Rauchmelder arbeiten mit einer Lichtstreuungskammer: Dringen Partikel ein, wird ein Lichtstrahl gestreut und der Sensor löst Alarm aus. Dieses Prinzip macht die Melder empfindlich, kann aber auch durch Wasserdampf aus Küche oder Bad, feinen Staub oder eingedrungene Insekten ausgelöst werden, ganz ohne Brandrauch.
Warum Küche und Bad besonders anfällig sind
Kochdämpfe beim Braten oder Dampf beim Duschen zählen zu den häufigsten Auslösern von Fehlalarmen. Deshalb sind klassische optische Rauchmelder für Küche und Bad in der Regel auch nicht vorgeschrieben, die Landesbauordnungen verlangen sie vor allem in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren, die als Rettungsweg dienen.
Was tun bei einem Fehlalarm?
Zunächst gilt: jeden Alarm ernst nehmen und die Situation prüfen. Ist kein Brandrauch erkennbar, hilft in der Regel gründliches Lüften. Fenster öffnen und für Durchzug sorgen, damit sich Wasserdampf oder feine Partikel verflüchtigen können. Verstummt der Melder danach, lag ein Täuschungsalarm vor.
Wie lässt sich das vorbeugen?
- Rauchmelder mit ausreichendem Abstand zur Kochstelle montieren, als Richtwert gelten mindestens drei Meter.
- Melder nicht direkt neben Bad- oder Küchentüren anbringen, durch die Dampf in den Flur zieht.
- Regelmäßige Wartung inklusive Reinigung der Messkammer verringert die Anfälligkeit für Staub-Fehlalarme.
- Für Küchen, die dennoch abgesichert werden sollen, eignen sich spezielle küchentaugliche Rauchmelder oder Hitzemelder besser als klassische optische Melder.
Rauchmelder Service in Bielefeld & Gütersloh
Bei der Montage achten wir auf die passende Platzierung und den richtigen Abstand zu Dampf- und Staubquellen, damit Ihre Rauchmelder zuverlässig nur dann Alarm schlagen, wenn es wirklich brennt.
Melder richtig platzieren lassen
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